"1971, November, 28. [...] Schöner Herbst. Um Sophiechen die größte Sorge. Ja die großen Kinder, die sich nichts sagen lassen wollen und selbst noch ganz unreif im Leben sind – es ist kein Kleines. Wie Sophie sich so verändert hat. Als treiben sie viele bösen Mächte und schlagen alles bessere Empfinden in ihr zu Tode. Oder ist das Studium neben der Arbeit wirklich zu anstrengend! Alles wird teuer und knapp. Milch und Fleisch sehr schwer zu erlangen. Auch Kartoffeln."
14.12.17 11:54


"1942, April. Gestern von Heinz Briefe, dass er nach sehr schwerem März nun etwas leichter. Lyda arbeitet alle Tage draußen am Traktor ohne Verdienst. Anna und ihre Klasse haben eine Woche Ferien. Wir tauschten heute für 2 Teegläser 5Gl. Salz ein. Wir können ohne Fußzeug, das wir nicht haben, nicht aus unserer Burg am Ende des Dorfes heraus, des Wassers wegen. Der Tag sehr lang, gehen bei hell zu Bett. Ilse meint sie hat es herrlich. Holz hacken, das Wasser in den Kanälen, die sie im Schnee gegraben, treiben, lesen und von einer Mahlzeit bis zur anderen hin warten, ist ihre Beschäftigung. Lyda war im Feld, ist noch zu nass. Heute Brief von Kolja (Akjtubinsk-Rudnik). Heute kochen wir das letzte Fleisch, im November geschlachtet. Kartoffeln kosten 40 Rubel das Pud."

14.12.17 11:30


Mutter sagte sinngemäß, EA hätte nicht anders gehandelt, selbst wenn ihr damals ein klarer Blick in die Zukunft gewährt worden wäre und sie also um die fatalen Folgen ihrer Entscheidung gewusst hätte. Zu klären wäre dann noch, ob sie sich in der Lage wähnte, den vorhergesagten Verlauf zu verändern oder bereit war, ihn anzunehmen und zu ertragen. Diese Überlegung zog mich weiter, tiefer in ein schwarzes Loch, sie nährt den Verdacht, man könne sich seinem Schicksal zwar entziehen, es aber nicht verändern. Die Unausweichlichkeit, die um LU ihr Netz gesponnen hat, bestärkt mich in diesem Verdacht. Sie muss mich nicht von ihrem Glück überzeugen, dachte ich, sie hat mich längst von ihrem Unglück überzeugt.
11.12.17 12:14


Vorige Woche war J. zu Besuch. Trotz der Berichte über seine Erlebnisse als junger und mittlerweile dreifacher Onkel, in denen Entrüstung und Ermüdung in drolliger Eindeutigkeit seine uneingeschränkte und liebevolle Zuneigung verraten, trotz des ganz ungeheuchelten Interesses an unserem Kind und der Fragen nach unserem Ergehen ist der Mann sich sicher: J. hat sich nicht verändert. Und ich stimme ihm zu, bloß - woher oder wovon hat er sich nicht verändert. Er ist immer noch der wohlerzogene Snob, das engagierte Arschloch. Der Fehlbetrag als Summe seines sichtbaren Wesens besteht weiterhin, das alte Rätsel seiner moralischen Grenzpunkte rutscht aus der Wiedervorlage: der heimwehkranke Soziopath. Daher rührt überhaupt die Erkenntnis: er hat sich nicht verändert. Die Dissonanz ist in ihrem Ausmaß immer noch nicht fassbar. Er ließe sich wahrscheinlich für fremde Überzeugungen kreuzigen und fände nebenher noch zynische Formulierungen für die Verachtung, gar den Ekel, den er für Menschen empfindet. Ein zugefrorener See, dessen Eisdecke, blank und klar, keinen Zweifel von der Schwärze und Kälte seines Innersten lässt, sich aber fest und dick genug für einen Jahrmarkt der kostenlosen Herzlichkeiten gibt. Dieser Eindruck hat sich nicht verändert, jedoch mein Wohl, wenn ich das Eis betrete. Ich gucke interessiert hinunter, die Schwärze ängstigt mich nicht und verunsichert mich nicht mehr. Ich werde ihm ja ohnehin nie auf den Grund kommen, warum also den Kopf zerbrechen oder Entscheidungen fällen.

Anderntags holte uns S. mit dem Wagen ab, wir fuhren nach H. und besuchten O., die im nächsten Jahr nun sicher das Land verlassen wird. Später bestätigte mir S. meinen Eindruck von O. Sie gibt lieber eine vorsichtige oder negative Einschätzungen der Gegenwart oder Zukunft ab, als sich auf Zuversicht oder den positiven Schein der Realität einzulassen. Entweder hat sie einen fragwürdigen Respekt vor Veränderungen oder ich bin übermäßig bedürftig was Harmonie und Auswege angeht. Wie geht es bei D.? Fragte ich, sie atmete schwer: seht selbst. Wir fuhren gemeinsam zu seinem neuen Haus. Ich schilderte es später als beeindruckend modern und großzügig. Die Raumaufteilung erscheint sinnvoll und doch verspielt, etwa der Rundlauf zwischen Wohnzimmer und Küche. Aus den bodentiefen Fenstern im Wohnzimmer geht der Blick einen Hügel hinauf bis zum Waldrand. Es ist das letzte Haus in einer Sackgasse, die Hinterseite in den Abhang gebaut, daher die hohen Decken, das letzte Haus im Tal. Dabei habe ich den Schatten verschwiegen: es ist großartig für die Kinder und einsam, verloren. Hinter dem Haus beginnt der dichte Tannenwald. Im Erdgeschoss heizt ein Ofen, der nur vorübergehend war und sich die Zeit erschleicht, das knöcherne Herz eines Ungetüms, ein ehemaliger Fabrikofen, ein Fund, kahl, verklebt von grauem Zement. Steil hinauf geht es über die schmalen Bretter der Treppe aus rauem Bauholz. Jene Treppe aus düsteren Träumen, die man zwar hinauf, aber nicht wieder hinunterkommt. Ins obere Geschoss führt eine Leiter. Eine Leiter! Es ist das Haus mit den fünf Töchtern. Die jüngste, Abigale, hat ein Geheimnis.

5.12.17 14:10


Was an einer Mauer möglich ist: man klettert hinüber, auf der einen Seite hinauf und auf der anderen hinunter oder man balanciert auf ihr und fällt mal links, mal rechts hinab, schlägt sich die Knie blau und rappelt sich wieder auf, man kann ihr den Rücken kehren und lebt sein Leben fortan im Laufschritt tiefer und tiefer ins eingemauerte Land hinein oder aber man tüncht sich eine Tür in die Mauer und läuft einfach so hindurch, die Erde, den Staub, das göttlich Licht der Heimat noch an den nackten Sohlen. Dies Künststück ist L. gelungen. Stolz läuft sie da herum, jenseits der Mauer und trägt die entwendete Deutungshoheit wie eine Monstranz vor sich her. Der Abfall wird zur Heiligung, die Rebellion zur verordneten Katharsis. Die Ereignisse, auch um D., stehen zeitlich in Zusammenhang und verlangen verführerisch nach Deutung und Lektion. Ein gedeckter Tisch für den gewissenlosen Schriftsteller, der andere verhungert. Was an einem gedeckten Tisch möglich ist:
24.11.17 23:32


Als ich heute an der Spüle stand fiel mir eine kleine Erinnerung aus dem Elternhaus ins Gedächtnis. "Mir ist kalt", beschwere ich mich beiläufig, "spül Geschirr mit warmem Wasser, dann wird dir gleich warm." Vater lässt die Falle zuschnappen. Er hat ja Recht. Ich spüle das Geschirr, Mutter tritt neben mich und krempelt mir die Ärmel hoch, damit ich sie nicht immer und so vergeblich an den Unterarmen hinaufschieben muss. Sie streicht mir die Haare aus dem Gesicht und macht sie seitlich mit einer Klammer fest, damit sie mir nicht störend in die Augen fallen.

In ihren Vertragsverhandlungen wurde M. der Vorschlag unterbreitet, ihr das Gehalt zu kürzen. Sie lachte. Ich vermisse sie als mein liberales Gewissen. An manchen Tagen vergesse ich sie, schließlich kann ich nicht sagen: es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke.

19.11.17 12:51


J. ließ sich Zeit. Wir aßen zu Mittag, spazierten durchs Gerber, sie schob die Kleine herum, kaufte ihr warme Strumpfhosen, während ich mir im Obergeschoss die Haare von einer redseligen Zwanzigjährigen schneiden ließ, die es für eine Tugend hielt auch krank zur Arbeit zu erscheinen, wir suchten uns ein freies Plätzchen in einem der ungemütlichen Cafés im Erdgeschoss, bestellten Apfelstrudel und Himbeertorte und kamen auf das nächste Ziel zu sprechen: den Baumarkt, klar, da erst kam ihr in den Sinn mich auch zu informieren. Sie hat jemanden kennengelernt und wohnt seither, immerhin drei oder vier Wochen, praktisch bei ihm. Er schrieb nämlich, er sei noch im Baumarkt, weswegen sie sich nicht wundern soll, wenn nachher niemand da ist.
31.10.17 11:30


Mit der Kleinen auf dem Schoß im Zug unterwegs. Ein junges Pärchen steigt zu, ich schätze beide auf Anfang zwanzig. Er trägt die Prophezeiung schütteren Haars am Hinterkopf zu einem kurzen Schwanz gebunden, ein undeutlicher Bart tuscht sein blühendes Jungengesicht blond. Sein Blick, sein Gang, sie lagen lang getränkt im Spott Gleichaltriger und ihrer Ignoranz. Dort, wo das Sonderlingsgewand an Saum und Kragen trocknen will, entsteht die Kruste des jungen Intellektuellen. Unter der hellen Jeansjacke ein ausgewaschenes Shirt. Er blickt misstrauisch ins Abteil, als traue er der freien Platzwahl vor sich nicht. Er selbst würde auch Vorlieb mit, zum Beispiel, der Hutablage nehmen, aber er hat Kostbares am Gepäck. Wie durch eine Kanüle verbunden hängt an seinem Rucksack ein zweiter Rucksack und den trägt sie vor sich, ihm hinterher. Sie. Die zarte Augenweide. Wo Gras und Schaf und Wald und Horizont in reiner Unschuld sich vereinen. Dem Blick die Heimat die er sucht. Ihr Blick verrät die Herkunft, der Epikanthus medialis. Ihr Stil ist sehr apart, geradlinig, gerade so noch feminin. Nicht Farbe oder Muster, der Stoff und das Gewebe fügen die Kombination. Unendlich unnahbar, ein Murakami-Mädchen. Ihr Freund, das europäische Experiment, ist einzig, was Andeutung zu ihrem Charakter gibt. Noch vor der Abfahrt des Zuges sind beide in vertrauter Zweisamkeit in ihre Lektüre vertieft. Er liest in einem Buch, etwas Theoretisches. Sie liest in einem Skript [auf Umweltschutzpapier].

Als der Zug sich wieder in Bewegung setzt, betritt zuletzt eine Frau das Abteil, beinahe ein Mädchen noch. Sie blickt gar nicht den Gang entlang und nimmt den ersten freien Platz, der sich ihr bietet. Mir über den Gang hinweg schräg gegenüber und vor den beiden jungen Leuten. „Ist hier frei?“ , fragt sie, „Ja“, sagt er und blickt nur kurz auf, seine Freundin bleibt weiterhin vertieft. „Meine Worte sind wie… was steht da?“ Fragt sie und deutet auf sein Shirt, weil er nicht gleich versteht. „Ein Zitat.“ „Von wem ist das?“ Er wird widerwillig, geniert er sich? „Von Kant.“ „Das ist ja interessant!“ Sie ist die versteckte Klausel, die Lektion im Kleingedruckten dieser Zugfahrt! Ich werde hellhörig, nachdem ihr Anblick mich längst hellsichtig werden ließ. Sie trägt ein schwarzes Spitzenkleid, wadenlang, der blickdichte Unterstoff auf Nabelhöhe ausgespart. Die Haut liegt zwischen Hüfte und knapp unter der Brust unter schwarzen Spitzenranken bloß. Ihr Körper ist schlank, undefiniert auf beinahe kindliche Art, schmale nackte Waden, Stiefeletten mit viel zu hohem Absatz, Plateau, schwarz-grau, geschuppt, Nieten und Strass. Sie kennt sich aus in dieser Unordnung, wippt auf den Absätzen herum. Das Haar ungewaschen, rotblond gefärbt, schulterlang und ungekämmt. Mit den Fingern bringt sie es in Form. Wäre ihr Äußeres nicht so wunderlich, ich nennte es vulgär. „Mit Philosophie habe ich mich schon mal beschäftig. Das finde ich ganz spannend. Es hat ja auch was mit Manipulation zu tun. Wie einfach es ist, Menschen zu manipulieren, wenn man genau das sagt, was sie hören wollen zum Beispiel.“ Da hört der Satz nicht auf, sie hört nicht auf, nie wieder! Sie hat einen tiefen Brunnen gegraben, in den sie fortan alles, was ihr je im Sinn gewesen ist, wie aus großen Kannen kippt. Gebildet, wortgewandt, dabei völlig hemmungslos, der große Schreck der Schläfrigen. Manipulation im Gespräch, ihre Gesichtsform, Schönheitsideale der Welt, ihre Wimpern, die längste zwei Zentimeter, vermessen im Unterricht, die Langeweile. Kurz denk ich an Notizen, mein Büchlein, doch die schiere Masse und bald erkannte Banalität rauben mir den Mut. Die Neugierde bleibt. Ist das ein soziales Experiment? Mein Kindchen hält im Glucksen inne und wendet das Gesicht dem lauten Mädchen zu. Sie ist unendlich laut, viel lauter als der Zug. Ich starre sie nun unverhohlen an und weiche ihrem Blick, der dann und wann herüberkommt, nicht aus. Ihr gegenüber bleiben beide demonstrativ in ihre Lektüre vertieft, der Mann hält sich das Buch gar vors Gesicht: „aha, mhm, ja.“ Der Zusammenhang ist nicht einwandfrei, aber die ständige Andeutung der Metaebene muss doch etwas mit ihrem Verhalten zu tun haben, denke ich. Stellt sie das distinguierte Paar auf die Probe? Wie lange es dauert, die intellektuelle Maske des Mannes und die Barriere, die die Schönheit seiner Freundin ist, zu durchbrechen? Dazu ist sie zu real, zu irr. Ihr deutlicher Silberblick, er neigt sich schon ins Blei, das Kindliche in der Garderobe einer Grand Dame im Bukowski-Universum, die Abgehalfterte. Dabei präsentiert sie nicht, ihr Auftritt ist originär. Sie nimmt Lippenstift aus ihrer Handtasche, das Schminken geschieht routiniert, sie beobachtet sich im Display ihres Smartphones, den Liedschatten trägt sie mit ihren Fingern auf. Sie hört nicht auf zu reden und blickt nun häufiger zu mir. Aufregung wie Lampenfieber schießt mir ins Gesicht, was, wenn sie an mich sich haftet? Ganz unmöglich, dass sie nichts weiß von der Irritation, die ihr Wesen schafft. Will sie mir meine Maske nehmen? Ist es eine Aufforderung zum Duell? Ist sie voller Hohn gegenüber jedem, der ihrer Erkenntnis nach nicht im reinen Geist ständiger Reflexion lustwandelt? Haters gonna hate. Bist du irgendwie diagnostiziert? Will ich sie fragen, nur so aus wissenschaftlichem Interesse aber nein! Bloß nicht! Meine Absicht wäre nicht einwandfrei. Sie meint nicht mich und ihre Absichten sind rein. Drogen? Manchmal wird sie für eine Asiatin gehalten, der Herzform des Gesichtes wegen. Sie entspricht eher dem asiatischen Schöhnheitsideal, ihrer Erfahrung nach zumindest, oder? Das schöne Mädchen ihr gegenüber kann nun nicht mehr schweigen. Sie kichert unendlich verlegen „ja, schon,“ die Unnahbarkeit ist im Stammeln widerlegt. Masken. Ihr Instagramm-Account, sie hat schon ziemlich viele Follower, Russen zuerst, dann im asiatischen Raum, kommt immer auf die Bilder an, auf die Shootings und das Make-Up, dieses Bild hat sie gemalt und hier sieht sie so aus, das gefällt ihr echt richtig gut. Sie wischt durch die Bilder, zeigt sie herum, nach dem dritten guckt niemand mehr hin, es fällt ihr gar nicht auf. Bleib einfach wie du bist oder nicht. „Vielleicht suche ich nachher noch mein Dirndl raus und gehe dann auf den Wasen“,  „…nicht normal!“, bewertet sie aus unwichtigem Zusammenhang und irgendwo aus dem Zug, aus saurem Zwielicht, kriecht halblaut die Stimme einer mageren Hyäne, schnappt nach dem losen Faden. Bierdose, Sporttasche, kurzrasierter Schädel: „normal, das sagt die Richtige!“ Mein Mitleid weicht der Sorge: da ist echte Aggression. Das hat sie nicht verdient. Kurz vor Ankunft schnalle ich mir das Kind vor die Brust und lege den großen Schal um uns beide. Nun unvermittelt doch zu mir: „ich wollt schon die ganze Zeit fragen, wie alt ist ihr Kind?" Wie alles, was mein Liebes meint, genieße ich auch diese Frage und lächle, bevor ich ihr Alter verrate. „Sie ist aber schon groß! Mein Sohn ist auch ein großes Kind, er ist jetzt ein Jahr alt.“

Fuck.

19.10.17 12:02


Das bild ich mir fest ein: eine heiße Dusche ersetzt auch mal fünf Stunden Schlaf.
17.10.17 18:13


Eigenschaften, die im Verschleiß des Lebens ausdünnen, ganz verschwinden oder, bloßgelegt, in scharfen Zügen spät erst aufblitzen und eines, das klebt wie Pech und Glück und stets Bestimmung raunt: das Gerücht. Als C. damals, wie jeden Morgen direkt vor dem Schulhof aus dem Sportwagen ihrer Mutter stieg, obwohl sie nur zehn Gehminuten entfernt wohnte, kam von irgendwo, sie sei adoptiert und wie sie wohnte: mit Swimming-Pool und diesem Haus in Spanien, direkt am Meer. Später Alkohol auf einem Ausflug in den Zoo, Schulverweis drohte, dann der Dreier, achwas, Vierer, Fünfer mit ausgewählten Klassenkameraden im Whirlpool der Eltern, es soll Aufzeichnungen geben, neuer Freund, fremdgegangen, neuer Freund, am Sportplatz mit 'nem Jüngeren rumgemacht, den Sportwagen der Mutter zu Schrott gefahren. Abitur. Studium. Dann: Koks, Dreier mit ihren Dozenten, Auslandssemester, Bali, Malaria durch Oralverkehr, Sex mit dem Cousin, nichts scheint grotesk genug und nun, es ist so lange her: sie ist wieder in der Stadt, wer weiß, was sie arbeitet, voll die Koksnase geworden, säuft und feiert bloß, die Freundin von mei'm Bruder hat eine Freundin, die im Ca schafft, sie hat mir ein Foto von ihr auf'm Handy gezeigt, wie die an der Dancenight mit zwei Typen tanzt, ganz schlimm. Die gibt es, diese Menschen, denen eilen Gerüchte wie willfährige Herolde in Gegenden voraus, von denen sie selbst nicht einmal ahnen.
5.10.17 20:32


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